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Jazztival, Jazz, Bühl
Jazztival, Jazz, Bühl
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Jazztival, Jazz, Bühl
Jazztival Bühl

„Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“ so oder so ähnlich kenne ich das von den Helden meiner Kindheitstage und deshalb bin ich auf dem Weg zum Jazztival nach Bühl. Es ist Samstagabend und der Regen hämmert ununterbrochen seinen Swing Beat mit stampfendem Groove auf meine Windschutzscheibe. Das Jazztival in Bühl feiert sein zehntes Jubiläum seit 1998 und der Jazztival-Macher und Musikschulleiter Bernd Kölmel hat mich bei meinem letzten Besuch in Bühl persönlich dazu eingeladen. Kein Regen der Welt kann mich aufhalten. Auf dem Programm steht für den Samstag eine Gala Night im Bürgerhaus mit anschließendem „Bar-Hopping“ an. Denn, das Besondere an dem Jazztival in Bühl: Einige Künstler lassen es sich nicht nehmen, neben den offiziellen Konzerten auch noch in einer der Bühler Kneipe aufzutreten. Ich komme pünktlich in der Pause zur zweiten Band, den „Yellowjackets“

an und die machen genau da weiter, wo der Regen auf meiner Autoscheibe aufgehört hat, nämlich mit grandiosem Jazz, der es einem praktisch unmöglich macht, die Füße still zu halten. Die dreißig Jahre Bühnenpräsenz!!! Die us-amerikanische Band ist taufrisch. Nach der Party ist bekanntlich vor der Party und wir machen uns auf den Weg zur ersten Kneipen-Location, dem „Schwanen“ direkt in der Bühler Fußgängerzone.

Es ist brechend voll und die Stimmung ist großartig. Der Schlagzeuger und Percussionist, Bodek Janke bringt zusammen mit dem Gitarristen Vitaliy Zolotov das Restaurant zum Brodeln. Das Ganze erinnert an ein Wohnzimmer Konzert mit seinem ganz eigenem Charme und seiner privaten Atmosphäre. Vom „Schwanen“ aus geht´s über die Bühlot in die direkte Nachbarschaft. Das neu umgebaute Hotel Badischer Hof beherbergt seit kurzem auch die sehr stylische Bar „#Heimat“ in der sich ein eher jüngeres Publikum zusammenfindet. Auch hier das gleiche Bild, die Gäste lassen sich von dem Kölner Gitarre- Gesangs-Duo „Da-Vitality“ mitreißen. Sowohl vor als auch hinter der Bar ist beste Jazz-Club- Stimmung. Der nächste Morgen beginnt dann wieder mit dem knackigen Regen Rhythmus auf der Scheibe. Aber ich bin ganz relaxt, denn ich starte den Morgen mit einem Jazztival-Highlight, dem traditionellen Jazzbrunch in der Deutschland Zentrale des bekannten Schweizer Möbelherstellers USM. Allein schon das Gebäude ist ein echter Hingucker, erbaut und konstruiert von dem Architektur Professor Fritz Haller wirkt der Kubus aus Glas und Stahl wie ein riesiges Aquarium, mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied, dass es draußen Nass und innen trocken ist. Nicht nur die Big Band, welche die beiden Musikerinnen, die skandinavische Sängerin und Pianistin Ida Sand sowie die Sängerin Sandie Wollasch begleitet ist super, auch das Catering ist hervorragend. Ich kann von allem gar nicht genug bekommen, nutze aber dann die Chance zu einer kleinen Führung durch das Gebäude, bei der sich der Geschäftsführer und CEO Bernd Wagner die Zeit nimmt, uns alles zu erklären.

Ich erfahre dass das Verwaltungsgebäude dem Hersteller nicht nur als Büro, sondern auch als Showroom und moderne Arbeitswelt zum Anfassen dient – das merkt man auch. Die tollen Farben und die Atmosphäre laden förmlich zum Bleiben ein, aber ich muss los, das Jazztival ist noch lange nicht zu Ende. Das nächste Konzert findet auch wieder in einer ganz besonderen Location statt. In der an der Schwarzwaldhochstraße gelegenen, herrlich mondänen Max-Grundig- Klinik. Aber auf dem Weg dahin nutze ich noch die Zeit für einen Zwischenstopp. Es ist verkaufsoffener Sonntag und obgleich der Regen die Shopping-Stimmung etwas trübt, lasse ich es mir nicht nehmen, bei Yvonne von Schwarzwald Soul vorbei zu schauen. In dem gemütlichen Verkaufsraum lasse ich mich von ihrer heiteren Art zu meinem ersten Glühwein in dieser Saison hinreißen. Ich schaffe es nicht an einer neuen Zipfelmütze im „Schwarzwälder- Bollenhut-Style“ vorbei zu gehen, aber ich möchte meinen Geldbeutel dann doch nicht zu arg zu strapazieren. Deshalb schnell ein Stückchen weiter in´s berühmt berüchtigte „Törtchenglück“.

Ein wunderschöner kleiner Cupcake-Laden inklusive einer kleinen Kaffee-Ecke, bei dem man seinem Hang zum Süßen und Leckerem so richtig nachgeben kann. Da ich mich nicht entscheiden kann, schaffen es zwei kleine Köstlichkeiten auf meinen Teller, ich will schließlich nichts riskieren denn: der Weg zur Max- Grundig-Klinik ist ja noch weit und an diesem Spätnachmittag schon fast mystisch. Durch das Bühlertal geht es hoch in Richtung Schwarzwaldhochstraße. Nebelumhüllt unser Auto und die Straße ist mit Ästen des kurzen und kräftigen Sturmtiefs übersäht. Es ist fast schon dunkel als wir oben ankommen und bei dem Anblick des Gründerzeit- Gebäudes überkommt mich eine Stimmung wie sie Thomas Mann in seinem Zauberberg nicht besser hätte beschreiben können. Einfach Phänomenal, denn hier oben auf der Bühlerhöhe liegt in der Tat schon der erste Schnee. Die beiden Musikerinnen Sandie Wollasch & Zélia Fonseca

machen dann diesen Zauber mit Ihrer ruhigen Musik im Atrium der Klinik perfekt. Zurückgelehnt und völlig relaxt lass ich dieses Wochenende zu Ende gehen.

Links:

Schwanen Bühl
USM
Schwarzwald Soul
Jazztival Bühl
Max Grundig Klinik
Törtchenglück
Badischer Hof – Heimat

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